Computergestütztes Lernen und Unterstützte Kommunikation für Schülerinnen und Schüler mit einer körperlichen / geistigen Beeinträchtigung

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Einzelbetreuung in Behinderte Werkstatt Für Talker Nutzer geht es ?

eingestellt am: 17.03.2016, 23:28 Uhr
eingestellt von: Fikria Aabbaz
über den Autor: Unter meiner Homepage erfahren sie mehr über mich.Ich selb bin Talker Nutzerin http://www.talker-hilfe.de/

Beschreibung:


Hallo zusammen, ich weiß nicht, ob in in der richtigen Rubrik bin.Eine Mutter, die
ich kenne, ist voll verzweifelt.

Ihr mehrfach-Behinderte
Sohn hatte heute an einem einzigen Tag acht Anfälle, das ist ja schrecklich.

Der Junge ist
derzeit in einer Werkstatt für Behinderte, und dort ist das größte Problem dass
der nicht richtig betreut wird.  Seine Mutter
würde gerne eine Einzelbetreuung haben und wäre sogar bereit aus eigener
Tasche zu bezahlen.  Einfache Sachen, wie
um den Jungen zu  kümmern, wenn umgezogen werden muss, oder sein Talkergerät an
den Rollstuhl zu befestigen, tut das Werkstattpersonal nicht und so bleibt der
Junge unbeachtet, unterfordert und passiv.

Seine Mutter
hätte es so gern, dass ihr Sohn so etwas wie eine Schulbegleitung erhalten
könnte, die sich viel intensiver um ihn kümmern könnte und die zusehen kann,
dass er viel häufiger zum Beispiel mit dem Talkergerät übt, damit er positiv und
nützlich abgelenkt werden kann.

Mein Tipp war,
dass er in eine andere Werkstatt zieht. 

Sine Mutter hat
mal gefragt, ob es auch in der Werkstatt so etwas wie eine Schulbegleitung
gibt.  Aber die Werkstatt hat immer
negativ geantwortet. Dürfen sie einfach so so etwas verbieten?

Aktive Teilnahme
an alltäglichen Aktivitäten ist ja wichtig und statt dessen sitzt er nur so rum
und macht nichts.  Deswegen bräuchte es
um so mehr so etwas wie eine Begleitung, damit sie sicherstellen kann, das ihm
nichts passiert, dass er z.B. nicht hin fällt.
Er ist wie gesagt mehrfach behindert und kann nichts selbständig tun.

Und auch
kommunizieren kann er nicht, da er nur einige einfache Ausdrücke mir dem
Talkergerät aussprechen kann.  Wir üben
ständig einmal in der Woche die Kommunikation mit dem Talkergerät, damit sie
besser wird.

Meine Frage ist:
könnte etwa ein Integrations-Assistenten diesen Jungen etwa für ein paar
Stunden in der Woche in der Werkstatt fördern Begleiten, damit sich endlich jemand
zumindest einmal bis zwei mal wöchentlich um ihn kümmert?  Denn dort wo er jetzt ist, wird er all zu sehr
vernachlässigt.

Hat jemand ein
Tipp, was man machen könnte und wo man diesem Thema Beratung einholen könnte?

Ich persönlich
wohne in Essen .  Seine Mutter hat ständig viel zu tun, da sie sich
täglich 24 Stunden um ihren Sohn kümmern und gleichzeitig auch zur Arbeit geht.  Deshalb meine Frage, ich möchte
mich für sie informieren und ihr somit helfen, damit sie wirklich nicht am Ende
und verzweifelt ist.

Deswegen meine
Frage an euch wie kann sich diese Mutter einfach Hilfe einholen, so etwas wie
eine Haushaltshilfe, oder eine Person, die ihr einfach hilft, ihren Sohn
einfach zu versorgen.

Der Junge ist
bald 25 Jahre alt, und ihn immer wieder im Rollstuhl überallhin begleiten kostet
seiner Mutter viel Mühe und so ist sie häufig am Ende, was ich allzu gut nachvollziehen
kann.

Ich hoffe auf ein
paar Tipps zur beschilderten Situation und danke Ihnen im Voraus fürs Lesen.

Fikria Aabbaz
 Hier mehr über mich und meine Ehrenamt  Arbeit mit mein Talker Schülern  
 

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Kommentare zum Beitrag:

Zu: Einzelbetreuung in Behinderte Werkstatt Für Talker Nutzer geht es ?

eingestellt am: 17.06.2016, 11:02 Uhr
eingestellt von: quasseline

Kommentar:

Ihre Schilderung macht auf mich den Eindruck, dass der Sohn in einer Tagesförderstätte besser aufgehoben wäre als in einer Werkstatt. Nach meiner Erfahrung (inzwischen mit zwei Werkstätten) ist der Anspruch, die Beschäftigten zu fördern, in Werkstätten ziemlich niedrig, nicht zu vergleichen mit Schule oder Tagesförderstätte. Das kann eine Werkstatt wegen der niedrigen Mitarbeiterzahl auch nicht leisten. Eine Werkstatt ist halt dazu da, dem Behinderten Arbeit zu ermöglichen. Das ist ein anderes Ziel als zu fördern. Wenn der Sohn also ständig Betreuung braucht, nichts arbeiten kann, dann ist es für ihn besser in einer Tagesförderstätte.

Informationen über den Autor:

Ich bin Mutter einer 27-jährigen Tochter mit infantiler Cerebralparese. Sie ist motorisch sehr eingeschränkt, versteht alles, kann aber nicht sprechen. Nachdem wir jahrelang mittels Kommunikationstafeln (Symbole/Schrift) in Papierform kommuniziert haben,

ok

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