Computergestütztes Lernen und Unterstützte Kommunikation für Schülerinnen und Schüler mit einer körperlichen / geistigen Beeinträchtigung

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Praxisbeispiel: Rechtschreibung mit Spracherkennung

eingestellt am: 29.10.2008, 17:09 Uhr
eingestellt von: Wolfgang Schaible
über den Autor: Mitglied der CLUKS-Redaktion, Technischer Lehrer am "Medienberatungszentrum für Kinder und Jugendliche mit körperlichen Beeinträchtigungen" an der August-Hermann-Werner-Schule in Markgröningen.

Beschreibung:

Praxisbeispiel: Rechtschreibung mit Spracherkennung

 

Ausgangslage:

 

Ein Schüler hat ein großes Sachwissen, versteht Inhalte von Texten schnell und erfasst oft schon im Vorfeld die Pointe. Leider hat er größte Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben... Wir wollen deshalb versuchen, ob der Schüler Schreibarbeiten, die im Zuge einer Ausbildung oder Ausübung eines Berufes anstehen werden, über Spracherkennung bewältigen kann.

 

Vorgehen:

Der Schüler schreibt Texte zu Bildergeschichten, Nacherzählungen und andere Aufsätze mit dem Spracherkennungsprogramm Dragon Dictate 3.0. Dabei muss er die eingegebenen Wörter lesen und korrigieren. Schwierige Wörter lässt er sich vorsagen oder vorschreiben.

 

Zwischenergebnis:

Durch seine - manchmal verwaschene - Aussprache versteht das Programm viele Wörter nicht. Er muss noch viele falsch verstandene Wörter korrigieren um die Erkennung seiner Sprechweise zu verbessern. Dadurch nimmt das Schreiben noch viel Zeit in Anspruch.

 

Erstes Fazit:

Vorteil des Programms: Der Schüler liest gleichzeitig während dem „Schreiben“, möchte alles sofort verbessern. Dies wäre beim Schreiben mit der Hand nicht möglich, da der Schreibvorgang an sich seine ganze Konzentration in Anspruch nimmt. Nachteilig ist unter Umständen, dass er seine Handschrift vernachlässigt.

 

C. Matthias 13.06.2002

August-Hermann-Werner-Schule, Markgröningen

 

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