Computergestütztes Lernen und Unterstützte Kommunikation für Schülerinnen und Schüler mit einer körperlichen / geistigen Beeinträchtigung

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social networks - Praxiserfahrungen

eingestellt am: 22.11.2010, 23:49 Uhr
eingestellt von: Vanessa Brenner
über den Autor:

Beschreibung:

Hallo!

 

Ich arbeite im Moment an einem Referat zum Thema "social networks" von Sarah Blackstone (übersetzt von Susanne Wachsmuth) im Rahmen einer Zusatzqualifikation UK an der Pädagogischen Hochschule.

Leider finde ich keine Bericht aus der Praxis zu diesem Diagnoseverfahren.

Es wäre schön zu wissen, wo und mit welchen Erfahrungen "social networks" in der Praxis eingesetzt wird.

Vielleicht hat ja jemand von Ihnen Erfahrungen damit gemacht!?

 

Ich freue mich über eine Antwort!

 

Danke und viele Grüße,

 

Vanessa

Kommentare zum Beitrag:

23.11.2010, 00:11 Uhr - social networks - Praxiserfahrungen - Andreas Grandic

social networks - Praxiserfahrungen

eingestellt am: 23.11.2010, 00:11 Uhr
eingestellt von: buksoho

Kommentar:

Sehr geehrte Frau Brenner,

 

also ich würde mich da mal an Frau Wachsmuth wenden. Vielleicht kennt sie jemand, der das Werk verwendet.

Mit freundlichen Grüßen

 

Andreas Grandic

Informationen über den Autor:

Mit dem CLUKS weder verwandt noch verschwägert, mache aber als Redaktionsmitglied mit.

26.11.2010, 18:47 Uhr - social networks - Praxiserfahrungen - Sabina Lange

social networks - Praxiserfahrungen

eingestellt am: 26.11.2010, 18:47 Uhr
eingestellt von: sabinalange

Kommentar:

Hallo Frau Brenner,

 

wir haben im LUK VI als "Hausarbeit" die Social Networks-Fragebögen für einen unterstützt sprechenden Menschen mit jeweils zwei Bezugspersonen ausgefüllt und daraus Vorschläge zur Förderung entwickelt. Falls Sie einen konkreten Fragebogen haben, könnte ich den an die LUK VI-Leute weiterreichen. Susanne Wachsmuth hat unsere Arbeiten gelesen, sie ist bestimmt die beste Ansprechperson zu dem Thema...

 

Grüße

Sabina Lange (Mailkontakt: SabinaLange@gmx.de)

Informationen über den Autor:

Förderschullehrerin und Kommunikationspädagogin (LUK VI) aus Bremen, ich arbeite an einer Förderschule (Schwerpunkt Geistige Entwicklung) in Niedersachsen bzw. in einer Kooperationsklasse und einer inklusive Klasse an einer Grundschule.

26.11.2010, 20:03 Uhr - social networks - Praxiserfahrungen - Andreas Grandic

social networks - Praxiserfahrungen

eingestellt am: 26.11.2010, 20:03 Uhr
eingestellt von: buksoho

Kommentar:

Sehr geehrte Frau Lange,

also wenn sie das anonymisieren können würde es mich ja schon mal interessieren, wie mit Hilfe von social networks solche Ziele formuliert werden. Ich glaube, das ist von allgemeinem Interesse.

Gruß und Dank

 

Andreas Grandic

Informationen über den Autor:

Mit dem CLUKS weder verwandt noch verschwägert, mache aber als Redaktionsmitglied mit.

26.11.2010, 20:20 Uhr - social networks - Praxiserfahrungen - Sabina Lange

social networks - Praxiserfahrungen

eingestellt am: 26.11.2010, 20:20 Uhr
eingestellt von: sabinalange

Kommentar:

Hallo Herr Grandic,

 

richtig konkrete Ziele lassen sich ja aus dem Fragebogen nicht wirklich ableiten, aber Hinweise ergeben sich aus der Befragung schon. In meinem "Fall" war es z. B. sehr offensichtlich, dass für den unterstützt sprechenden Jugendlichen die körpereigenen Mittel im Kontakt mit den direkten Bezugspersonen am effektivsten waren, es für weiter entfernte Personen aber kaum möglich war, diese sicher zu deuten. "Klassische UK-Mittel" wie Symbolkarten und Tafeln oder einfache Kommunikationshilfen wurden eher wenig genutzt, waren aber auch aufgrund der motorischen Schwierigkeiten wenig effektiv für den Jugendlichen. Daher war in meinem "Fall" z. B. eine Maßnahme, dass die engen Bezugspersonen andere "geschult" haben in der Deutung der körpereigenen Zeichen und darüberhinaus weiter nach Wegen gesucht werden sollte, um den Kontakt gerade zu Gleichaltrigen und mit Blick auf die Zukunft auch zu fremden Personen zu verbessern .

Soweit ich mich erinnere, war ein Ergebnis vieler aus dem LUK VI, dass die unterstützt sprechenden Personen kaum oder wenig Kontakt zu Gleichaltrigen und fremden Personen hatten, dafür aber sehr viele im Bereich der bezahlten Personen.

Ich fand den Fragebogen interessant und auch erkenntnisbringend, viele aus dem Kurs fanden ihn aber wenig praxisgeeignet, weil die Befragungen oft sehr lange dauerten und einige Begriffe in den Fragen auch nicht soo geeignet schienen.

Informationen über den Autor:

Förderschullehrerin und Kommunikationspädagogin (LUK VI) aus Bremen, ich arbeite an einer Förderschule (Schwerpunkt Geistige Entwicklung) in Niedersachsen bzw. in einer Kooperationsklasse und einer inklusive Klasse an einer Grundschule.

ok

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