Computergestütztes Lernen und Unterstützte Kommunikation für Schülerinnen und Schüler mit einer körperlichen / geistigen Beeinträchtigung

Frage

IPad als Komm.hilfe

eingestellt am: 16.03.2014, 19:23 Uhr
eingestellt von: Nadine Moeschler
über den Autor:

Beschreibung:

Hallo,

 

ich bin ganz neu hier oder sagen wir mal neu registriert… Ich habe derzeit einen DynaVoxM3 Max als Leihgerät für einen mehrfachbehinderten Schüler und die Technik und Fortschrittlichkeit des Gerätes ist irgendwie sehr frustrierend für ihn und auch für sein beteiligtes Umfeld… Da auch die Alltagstauglichkeit nicht mehr ganz den aktuellen Umständen entspricht, bin ich nun auf der Suche nach Hinweisen bezüglich eines Tablets oder eines ipades und den dazugehörigen Apps. Hat jemand Erfahrungen bei der Begründung und Beantragung? Ist es leicht ein Tablett anerkannt zu bekommen? Ich bin mir momentan unsicher, ob der Reha Berater nicht nur „verdienen will“… Wie geht man vor usw..???

Für Hinweise wäre ich sehr dankbar 

LG

 

Kommentare zum Beitrag:

16.03.2014, 20:30 Uhr - IPad als Komm.hilfe - Doreen Kröber

IPad als Komm.hilfe

eingestellt am: 16.03.2014, 20:30 Uhr
eingestellt von: LetMeTalk

Kommentar:

Vielleicht wäre das etwas für euch?

letmetalk-app.blogspot.de/2014/02/we-love-it-new-letmetalk-tutorial-video.html

Tablets haben keine Hilfsmittelnummer und werden daher nicht über die KK finanziert, soweit ich da auf dem laufenden bin.

LG Doreen

Informationen über den Autor:

16.03.2014, 21:50 Uhr - IPad als Komm.hilfe - Andreas Grandic

IPad als Komm.hilfe

eingestellt am: 16.03.2014, 21:50 Uhr
eingestellt von: buksoho

Kommentar:

Sehr geehrte Frau Moeschler,

Eine unbefriedigende Versorgung ist immer schlecht und wenn es sich um ein Leihgerät handelt, dann lässt sich das vielleicht noch regeln.

Grundsätzlich möchte ich als Mitglied der CLUKS-Redaktion an dieser Stelle betonen, dass eine Beratung in einer Fragestellung wie Sie sie gestellt haben in eine Beratungsstelle für Unterstützte Kommunikation gehört. Jeder "Fall" ist anders und niemand kann ohne ihren "Klienten" zu kennen, seriös beraten.

Daher rate ich Ihnen eine solche Beratungsstelle hinzuzuziehen. Auf der Homepage von ISAAC finden sie eine Liste aller möglichen Stellen mit Umkreissuche.

iPads werden übrigens in modifizierter Form von den Kassen übernommen, es kommt aber auch hier auf den jeweiligen "Fall" an.

Viel Erfolg

Andreas Grandic

 

Informationen über den Autor:

Mit dem CLUKS weder verwandt noch verschwägert, mache aber als Redaktionsmitglied mit.

16.03.2014, 22:07 Uhr - IPad als Komm.hilfe - Stefan Schaaf

IPad als Komm.hilfe

eingestellt am: 16.03.2014, 22:07 Uhr
eingestellt von: StefanSchaaf

Kommentar:

Wenn ich kurz einhaken darf.

Es ist richtig das ipads keine Hilfsmittelnummer haben und auch keine bekommen werden. Jedoch Talker auf Basis eines ipads können durchaus versorgt und von den Krankenkassen übernommen werden. Wir haben schon über 200 Versorgungen gemacht. Jedoch sollte das tatsächlich fundiert erprobt werden. Eine Beratung durch eine Beratungsstelle oder Fachpersonal ist unerlässlich. Von einer Beantragung ohne eine Beratung kann man nur abraten.

Informationen über den Autor:

Als gelernter Elektroinstallateur in den Rettungsdienst abgewandert. Seit 1996 zuerst im Bereich umfeldsteuerungen danach als Spezialist für Sondersteuerungen an Elektrorollstühlen tätig. 2003 Berater für Uk Hilfsmittel. 2005 begann die Entwicklung einer

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attachment_b3846eb62...   Kröber   16.03.2014, 20:30

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