Computergestütztes Lernen und Unterstützte Kommunikation für Schülerinnen und Schüler mit einer körperlichen / geistigen Beeinträchtigung

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Frage

sprachlos und blind

eingestellt am: 12.09.2013, 15:32 Uhr
eingestellt von: Heide Klettner
über den Autor:

Beschreibung:

In die Beratungsselle für Unterstützte Kommunikation der Diakonie Kork kommen immer wieder Menschen die mehrfachbehindert, ohne verständliche Sprache und schwerst sehbehindert oder fast blind sind. hat jemand erfahrung wie diesen Menschen im Bereich Kommunikation am besten geholfen werden kann?

Welche Hilfsmittel sind für diese Menschen geeignet? Mir ist bisher nur der Tobii S32 eingefallen. Gibt es noch andere Möglichkeiten?

 

Heide Klettner, Fachpädagogin für UK

Kommentare zum Beitrag:

13.09.2013, 08:40 Uhr - sprachlos und blind - Andreas Grandic

sprachlos und blind

eingestellt am: 13.09.2013, 08:40 Uhr
eingestellt von: buksoho

Kommentar:

Sehr geehrte Frau Klettner,

 

bei allem Respekt, aber es ist schwierig, auf diese Frage präzise zu antworten ohne in Allgemeinplätze (so in dem Stil: "Kommt drauf an") zu verfallen.

 

Es kommt dennoch darauf an, wie gut das Sprachverständnis der betroffenen Personen ist, welche Komplexität an Hilfen sie verstehen würden.

 

Da alle komplexen Sprachausgabegeräte eine Form des auditiven Scannings anbieten, sind diese grundsätzlich denkbar (wenn es passt).

Wenn einfachere Sprachausgabegeräte besser wären, dann stellt sich die Frage nach der Bedienung (Tastmarkierung welcher Art?, wenn es passt).

Wenn es nicht um Sprachausgabe geht, sondern um Umfeldkontrolle, sieht das noch mal anders aus (wenn das passt).

 

 

Wenn Sie die Frage etwas ausführen könnten, dann werden Sie sicherlich praktikable Hinweise erhalten.

Mit freundlichen Grüßen

 

Andreas Grandic

Informationen über den Autor:

Mit dem CLUKS weder verwandt noch verschwägert, mache aber als Redaktionsmitglied mit.

15.09.2013, 13:06 Uhr - sprachlos und blind - Irene Leber

sprachlos und blind

eingestellt am: 15.09.2013, 13:06 Uhr
eingestellt von: irene

Kommentar:

Liebe Heide Kletterer,

ich finde taktile Gebärden auch eine ganz wichtige Kommunikationsform für Menschen, die nicht gut sehen können! Die Gebärden haben sie immer dabei und sie sind vergleichsweise leicht zu lernen. Die taktilen Gebärden können dann mit Bezugsobjekten, Fühlsymbolen und verschiedenen Geräten mit Sprachausgabe kombiniert werden.

Viele Grüße von Irene Leber

Informationen über den Autor:

Cluks-Redaktionsmitglied, Sonderschullehrerin an der Ludwig Gutmann Schule Karlsbad, Referentin der Gesellschaft für UK

15.09.2013, 14:45 Uhr - sprachlos und blind - Elisabeth Lechner

sprachlos und blind

eingestellt am: 15.09.2013, 14:45 Uhr
eingestellt von: lisa1965

Kommentar:

In diesem Bereich arbeite ich viel mit Objekten, die für etwas stehen, z.B. ein abgeschnittener Stecker steht dafür: Schalte mir den Radio ein.

Körpernahe Gebärden finde ich auch praktikabel.

Gruß Elisabeth

Informationen über den Autor:

15.09.2013, 14:54 Uhr - sprachlos und blind - Stefan Schaaf

sprachlos und blind

eingestellt am: 15.09.2013, 14:54 Uhr
eingestellt von: StefanSchaaf

Kommentar:

Hallo,

auch ich werde öfter mit solchen Schwerstbetroffenen konfrontiert. Die möglichkeit von Taktilen Gebärden hat Irene ja schon beschrieben. Aber es gibt durchaus noch mehr Wege die man gehen kann. Im Prinziep ist erstmal alles denkbar was eindeutig ist. So zum Beispiel auch schon im Ursache-Wirkungs Prinzip Talker die Räumlich gut voneinander zu Trennen sind (Beispiel Big Mack). Je nachdem könnte aber auch alles in Frage kommen was sich gut ertasten lässt (GoTalk). Ich habe mal für ein Kind eine Musikbox mit Hörbüchern und der Lieblingsmusik auf einem Tablet gemacht. Die Trennung wurde hier mit Fingerführung bzw. Folie mit Heisskleber Trennungen gemacht. Aber natürlich auch alles was eine Auditive Rückmeldung hat. Früher oft mit dem Advocat (gibt es leider nicht mehr) aber auch möglich mit der Gotalk App, Tobii Software mit Lautsprecher Trennung bis hin zum Kopfhörer wo die Auditive Rückmeldung zuerst ausgegeben wird. Kommt halt immer darauf an was sonnst noch alles dabei ist. Auch Taktile Symbolkarten können eine Lösung sein. Ideen gibt es zuhauf.

:-)

 

Informationen über den Autor:

Als gelernter Elektroinstallateur in den Rettungsdienst abgewandert. Seit 1996 zuerst im Bereich umfeldsteuerungen danach als Spezialist für Sondersteuerungen an Elektrorollstühlen tätig. 2003 Berater für Uk Hilfsmittel. 2005 begann die Entwicklung einer

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